Hl. Maria




Art: Relief

Bezeichnung: Hl. Maria
Stil: Moderne
Ikonographie:

FATIMA
Vom 13. Mai bis 13. Oktober 1917 hatten drei Kinder, die eine kleine Schafherde hüteten, in der Nähe von Fatima in Portugal insgesamt sechs Marienerscheinungen.
Die Kinder waren die 10 Jahre alte Lucia de Jesus, ihr neunjähriger Vetter Francisco Marto und dessen siebenjährige Schwester Jacinta Marto.
Als die Kinder wie gewöhnlich zur Mittagszeit den Rosenkranz gebetet hatten, sahen sie ein strahlendes Licht, das sie für einen Blitz hielten. Auf der Flucht erhellte sofort ein zweiter Blitz die gleiche Stelle und über einer Steineiche erschien eine Dame mit einem weißen Rosenkranz, die sie einlud, jeweils am 13. der Folgemonate zur selben zu kommen. Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober waren rund 70000 Menschen anwesend und die Dame verriet ihnen, dass sie Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz sei und ihr zu Ehren eine Kapelle an dieser Stelle gebaut werden solle. Den drei Hirtenkindern wurden drei Offenbarungen zuteil, deren letze als "Geheimnis von Fatima" sehr lange zu Spekulationen Anlass gab.
Lucia trat 1921 in ein Heim der Dorotheenschwestern in Porto ein und später in Tuy, wo sie "Maria Lucia von den Schmerzen" genannt wurde. In den 20-er Jahren hatte sie noch drei Marienerscheinungen. 1948 ging Maria Lucia nach Coimbra und wurde Karmeliterin im Karmel der hl. Theresa. Dort nahm sie den Namen "Maria Lucia vom Unbefleckten Herzen" an.
Die beiden anderen Kinder starben bereits bald nach den Erscheinungen in Fatima.

Papst Pius XII. vollzog 1942 die Weihe der Welt an das Unbefleckte Herz Mariä, die Unsere Liebe Frau von Fatima ausdrücklich gewünscht hatte. 1944 ordnete er für die ganze Kirche das Fest vom Unbefleckten Herzen Mariä (22. August) an und im Heiligen Jahr 1950 verkündete er das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel.